Bittere Tränen
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Tagebuch eines oft sehr traurigen Lebens.

 

Was kommt dann noch?

Vor 3 Wochen wurde bei mir ein Hashimoto Thyreoiditis diagnostiziert. Das bedeutet, ich werde bis ans Ende meiner Tage Hormontabletten nehmen müssen. Gerade bin ich in der Eingewöhnungsphase, die nicht leicht ist. Ich fühle mich müde und depressiv, habe keine Lust irgendetwas zu tun. Meine Hobbys liegen brach und ich habe große Probleme, meinen Haushalt in Ordnung zu halten. Eigentlich bin ich "lebensmüde" und wenn ich die Wahl hätte, würde ich mich gerne von hier verabschieden. Ich mag nicht mehr.

Seit ich ein kleines Kind war habe ich sehr oft schwere Basilarismigräneanfälle, die damals nicht als solche erkannt wurden. Man sagte mir "du willst doch nur nicht in die Schule" wenn mir schwindlig und schlecht war und wenn ich vor Müdigkeit die Augen nicht offen halten konnte, meinte mein Vater, ich sei "faul und liederlich". 

Auch gehöre ich zu den 15-20% der Hochsensiblen, die äußere Reize nicht so gut verarbeiten können, weil die sog. "Reizfilter" grobmaschiger sind und viel mehr Reize durchlassen. Bei mir wirkte sich das schon immer so aus, dass ich laute Geräusche nicht ertragen kann, ebenso keine größeren Menschenansammlungen, Gerüche und hektische Bewegungen. Bei größerem Stress schlaffe ich sehr schnell ab, bedingt durch die vielen Reize, die ich dann nicht verarebeiten kann und mit Unklarheiten (auch Lügen und Verschleierungsversuche) komme ich gar nicht klar, weil ich fühle, dass etwas nicht stimmt und die falschen Informationen dann nicht dazu passen.

Meine beiden Banscheiben-OPs mit nachfolgenden Beschwerden verschiedenster Art und  die Hypogylcämie machen mir auch immer wieder zu schaffen, ebenso mein ständig viel zu niedriger Blutdruck. Das ganze Jahr über habe ich schwere Allergien (Hasel, Erle, Birke, Gräser und dann nochmal von September bis November was auch immer da fliegt). Und mein Asthma macht auch immer mal Probleme, vor allem in Verbindung mit den Pollenallergien, im Winter kann ich deshalb nicht in die Kälte raus (muss mir deshalb ein Auto leisten) und Sport kann ich deshalb auch nur wenig von März bis September machen, Winter geht gar nichts.

Das alles macht das Leben für mich nicht so einfach, dazu kommen noch die psychischen Wunden die sich bislang noch nicht geschlossen haben. Das Leben kann ich deshalb leider nur alleine leben, die Nähe anderer Menschen kann ich nicht ertragen und wenn dann nur weit entfernt.

Was kommt denn noch? Ich finde, es reiht allmählich. Aber wenn man älter wird, kommt halt immer mehr dazu. Irgendwie mag ich zur Zeit einfach nicht mehr!

So geht es mir im Moment: Ich bin müde, fühle mich krank, antriebslos, lustlos und einfach nur "lebensmüde".

20.2.10 19:42
 


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